Was wir schnell einmal vergessen in den hitzigen Debatten über Corona-3G, den Klimawandel, unseren Wohlstand, den Bildungsnotstand, den Kollaps hier und die Katastrophe dort – das Wichtigste auf dieser Welt und damit unserer Existenz ist der Frieden. In Markkleeberg kennen wir keine Bedrohung, außer unsere alltäglichen eigenen Scharmützel, die uns letztlich zwar die Nerven, aber (meist) nicht das Leben kosten. Aber an so vielen anderen Orten herrschen Krieg, Verrohung, Gewalt und Armut. Das Sterben ist allgegenwärtig. Die Menschen versuchen, ihr nacktes Überleben jeden Tag zu sichern. Viele müssen fliehen, ihre Heimat auf lange Zeit verlassen. Sie haben viel verloren. Die meisten von ihnen haben niemals Krieg gewollt. Sie wurden hineingeboren und kennen keinen anderen Zustand. Wer also bringt das Böse in die Welt? Die Antwort ist so simpel wie erschütternd: Wir alle – Markleeberger, Sachsen, Deutsche, Europäer, Weltbürger. Seit wir auf dieser Erde sind, tragen wir die Dichotomie des Guten und des Bösen in uns. Aber jeden Tag können wir uns – eben weil wir die Freiheit und den Frieden genießen – für das eine oder das andere entscheiden.

Und es beginnt wie fast immer bei den kleinen Dingen. Wenn du magst, lass diese Zeilen von Veit Lindau in Ruhe auf dich wirken.

Was kann ich tun für den Frieden in der Welt?

Sei so mutig und gehe nach innen.

Finde den Ort, an dem jeder Krieg beginnt.

Opfere dein Rechthaben und komme zurück in die Welt.

Als ein Werkzeug des Friedens.

Es klingt einfacher als es ist.

Es wirkt radikaler als es klingt.

Es rettet die Welt.

Tag für Tag. Mensch für Mensch.

Sei ein*e Held*in.

Verzichte aufs Rechthaben.

Opfere die Lust an der Empörung.

Und sei ein Werkzeug des Friedens.

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